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Geschichte -6-

Nach dem Tode Cromwells stellte Charles II. 1660 das Königtum unter dem Hause Stuart wieder her, die Covenanters (schottische Presbyterianer) wurden aus allen Ämtern entlassen, verfolgt und hingerichtet. 1690 gewann jedoch der Presbyterianismus seine Macht zurück und nun wurden die Katholiken verfolgt. Die katholischen Highland-Clans (Anhänger des katholischen James II. ; "Jakobiten" ) wurden auf das härteste unterdrückt. Den Engländern gelang es sogar mittels großer Bestechungen des schottischen Adels die Mehrheit des schottischen Parlaments für eine Union der beiden Königreiche zu gewinnen und 1707 schlossen sich England und Schottland tatsächlich zur Union "Großbritannien", mit einem gemeinsamen Parlament, zusammen.

Zweimal haben die katholischen Anhänger der Stuarts versucht, die Unabhängigkeit Schottlands wiederherzustellen. Im ersten "Jakobitenaufstand" von 1715 gelang es ihnen nicht, den Sohn des gestürzten James II. (Jakob II. daher "Jakobiten") als James III. auf den Thron zu heben. Im zweiten "Jakobitenaufstand" von 1745 /1746 gelang es auch dem Enkel von James II. nicht, Schottland für die Stuarts zurückzugewinnen. In Schottland bleibt jedoch unvergessen, daß Prince Charles Edward, liebevoll "Bonnie Prince Charles" genannt, mit Hilfe der Highland-Clans große Siege über die Engländer erfocht, die Stadt Edinburgh einnahm und die Engländer bei Derby, in ihrem eigenen Land, in die Flucht schlug. In der Folgezeit mußte sich aber dieses Volksheer doch den vereinigten Armeen der Engländer und der Tiefland - Schotten geschlagen geben. Die Schlacht von Culloden war die letzte, die auf britischem Boden geschlagen wurde. Prinz Charles begann eine abenteuerliche Flucht durch das ganze Land und es gelang ihm, nach Frankreich zu entkommen. Der Traum eines unabhängigen Schottlands war ausgeträumt. Die Geschichte Schottlands geht fortan mit jener Großbritanniens (Englands) einen gemeinsamen Weg.

 

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