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Geschichte -5-1561 kehrte Maria Stuart als Witwe des französischen Königs Franz II. nach Schottland zurück, sah sich aber gezwungen, die Leitung des Staates den Protestanten zu überlassen, Marias zweiter Ehemann. Lord Darnley, begünstigte aber die Katholiken und das Land sollte mit Gewallt dem Katholizismus unterworfen werden. Mary, Queen of Scots, wie Maria Stuart in Großbritannien genannt wird, bescherte dem Land neuerlich tiefe innere Zerwürfnisse. Ihre persönlichen Affären, die Ermordung Rizzios, ihres Sekretärs, ihr Liebeshandel mit dem Earl of Bothwell und die geheimnisvolle Ermordung ihres Mannes Lord Darnley 1567, schließlich auch ihre Vermählung mit dem allgemein als Darnleys Mörder bezeichneten (protestantischen) Bothwell, verletzte Stände und Adel auf das tiefste. Die Königin wurde verhaftet, interniert und gezwungen, auf den Thron zugunsten ihres minderjährigen Sohnes zu verzichten. Nach ihrer Flucht stellte sie sich mit einem Heer zur Schlacht wurde aber besiegt. Daraufhin floh Maria Stuart nach England wo sie Schutz bei Elizabeth I. suchte, die sich zur Schiedsrichterin in den schottischen Wirren machte. Nach zwanzigjähriger Haft wurde sie im Tower hingerichtet. Inzwischen kam es in Schottland wieder zu erbitterten Kämpfen in Glaubensfragen, auch der Adel spaltete sich in Anhänger der katholischen und in solche der presbyterianischen (protestantischen) Partei. Hinrichtungen, Hofintrigen und Günstlingswirtschaft ließen das Land noch mehr verarmen. Schließlich sah sich auch Elizabeth I. von England von den katholischen Mächten bedroht und sie schloß 1586 mit James VI. (dem Sohn Maria Stuarts) ein Bündnis zur Verteidigung des protestantischen Glaubens und setzte ihn sogar zum Erben der englischen Krone ein. Im geheimen unterstützte er aber die Katholiken, was zu fortwährendem Aufruhr rührte. Nach dem Tod Elizabeths (1603) bestieg James VI. von Schottland als James I. auch den englischen Thron, doch behielten beide Länder ihre eigene Verfassung und Verwaltung. Charles I. setzte die Politik seines Vaters fort und versuchte die katholische Kirche im Land einzuführen. Der schottisch - presbyterianische Adel verbündete sich daraufhin mit den englischen Parlamentstruppen. Das Heer der Royalisten wurde besiegt. 1647 wurde Charles I. an das englische Parlament ausgeliefert und 1649 von Oliver Cromwell hingerichtet. Cromwell fiel in Schottland ein, schlug royalistische Aufstände nieder und unterwarf das Land.
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