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 Geschichte -4-

Unter Robert II. und dessen Nachfolger Robert III. folgten ununterbrochene Kriege gegen England. Innere Besitzstreitigkeiten führten auch zu blutigen Clanfehden, manche Hochland-Clans wurden dabei gänzlich ausgerottet. Der schottische Hochadel, vor allem das mächtige Haus Douglas, trat gegen die Stuarts auf. Schottland wurde der Schauplatz wüster innerer Streitigkeiten. Höhepunkt der blutigen Ereignisse war die Schlacht bei Flodden im Jahr 1513, die den Schotten eine furchtbare Niederlage und den Tod ihres Königs James IV. bescherte. Für den zweijährigen James V. übernahm der Earl of Angus die Regierung, dem jedoch der Hochadel den Duke of Albany als Regenten entgegenstellte. Erst als James V. 1528 selber die Regierung übernahm, konnte die Macht des Adelsstandes vorübergehend gebrochen werden.

Nicht nur in Kriege mit England, sondern fortan auch mit kirchlichen Wirren verstrickt, hinterläßt er nach seinem Tod 1542 sein Reich seiner minderjährigen Tochter Maria Stuart. Schottland wurde nun von "Regenten" regiert. Nach der neuerlichen Niederlage gegen England, wurde Maria Stuart nach Frankreich gebracht, 1558 mit dem französischen Kronprinzen vermählt. Sie unterzeichnete dabei eine Urkunde, nach welcher im Falle ihres kinderlosen Todes die Krone von Schottland dem französischen Königshaus zufallen sollte. Gleichzeitig nahm sie mit ihrem Gemahl auch den englischen Königstitel an. Französische Hilfstruppen setzten sich vorübergehend in Schottland fest.

In der Zwischenzeit hatte der kalvinistische Reformator John Knox 1555 die reformierte Kirche gegründet und 1560 unterstützt von Elizabeth I. von England - die Reformation eingeführt. Die katholischen Kirchen und Klöster des Landes waren geplündert und niedergebrannt worden, überall herrschte bittere Armut.

 

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