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 Geschichte -3-

In dieser Lage erhob William Wallace die Fahne des Freiheitskampfes, besiegte zwar die Engländer in der Schlacht bei Stirling, fand aber bei den uneinigen schottischen Clans wenig Unterstützung und wurde schließlich 1305 von den Engländern gefangen genommen und hingerichtet. Nun begann Robert the Bruce (ebenfalls ein Nachkomme von William the Lion) 1306 die Engländer aus dem Land zu treiben. Er ließ sich als Robert I. zum König krönen und fügte den Engländern in der Schlacht von Bannockburn eine vernichtende Niederlage zu. 1327 kam es zum Frieden, England verzichtete auf jegliche Ansprüche und Schottland hatte seine Unabhängigkeit zurückerobert. Doch schon nach Roberts Tod waren viele mächtige Clans mit dem vierjährigen Nachfolger David II. und dem Reichsverweser Earl of Mar nicht zufrieden, sie boten - mit Unterstützung der Engländer - Edward Baliol (einem Sohn des vorherigen Königs) die schottische Krone an, der daraufhin als Gegenkönig auftrat, sich durch Huldigung Edwards III. der englischen Hofe versicherte und das Land in blutige Kriege stürzte. Der junge David II. war in der Zwischenzeit nach Frankreich ins Exil gegangen, wo er bei Philipp II. eine gute Aufnahme fand, 1342 nach Schottland zurückkehrte, aber bei Durham gefangengenommen wurde. Da Baliol den Thron nicht mehr behaupten konnte, gab der englische König Edward III. dem König David II. Freiheit und Krone unter der Bedingung zurück, daß er im Falle eines kinderlosen Todes die Engländer zum Erben des schottischen Throns einsetzte. Als David II. starb, widersetzten sich aber die schottischen Stände dieser Vereinbarung und sie setzten - gemäß dem unter Robert the Bruce verfaßtem Erbfolgestatut - das Haus Stuart ( Stewart) in der Person Roberts II. (einem Enkel von the Bruce) auf den Thron.

 

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