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Trotzdem ist der Unterschied zwischen Highlands und Lowlands augenscheinlich:
die Highlands mit schroffen Felslandschaften aus Granit und Sandstein, und mit Flüssen, die reißend durch wilde Felsenschluchten zum Meer hin stürzen, dazwischen weite Moor- und Heideflächen, und die Lowlands, mit zumeist sanft

ansteigenden, bis zu 800 m hohen Hügeln, zwischen denen die Flüsse gemächlich durch freundliche Täler, saftige Wiesen und Weiden mit Schaf- und Rinderherden, und durch fruchtbares Ackerland zum Meer hin verlaufen. Der Nordküste sind die Orkney- Inseln und die Shetland - Inseln vorgelagert, der Westküste - die auch gerne als schönste Segelgegend der westlichen Hemisphäre bezeichnet wird - die Inneren und Äußeren Hebrideninseln. Insgesamt bedeckt Schottland eine Fläche von rund 78.770 qkm, ist also kleiner als Österreich.

Charakteristisch für Schottland sind seine zahlreichen Lochs, die das Land zu einem wahren Anglerparadies machen. Diese Seen - Landschaften zählen zu den schönsten Gebieten Großbritanniens, viele Seengebiete stehen unter Naturschutz, keine Autostraße führt um sie herum, die Seeufer sind unberührt, kein "Touristenzentrum", keine
Hotelsiedlung stört den Frieden der Natur. Unter einem Loch darf man sich aber nicht nur einen See im landläufigen Sinn vorstellen. Lochs nennt man auch die tief in das Land einschneidenden Meeresarme, die langgestreckten Fjorde.
Zwischen Inverness und Fort William verläuft der Great Glen ("Große Schlucht"). der - geologisch betrachtet - ein Erdriß ist, der den Nordwesten Schottlands (die Northwest Highlands) vom Nordosten (die Northeast Highlands) und dem übrigen Land trennt.

 

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