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Geschichte -2-Nach der Besiedlung Englands durch die Normannen, flohen viele Angelsachsen nach Schottland und fanden hier eine neue Heimat. Seither wurden die englische Sprache und englische Sitten im Süden (in den Lowlands) heimisch, während der rauhe Norden (die Highlands) die altkeltische Eigenart und auch die kämpferischen Clansitten bewahrte. Unter David I. wurde Schottland um 1150 ein Feudalstaat nach normannischem Vorbild. William the Lion fiel 1173 in England ein, wurde aber gefangengenommen und erhielt erst nach seinem Verzicht auf die eroberten nordenglischen Provinzen die schottische Krone als Lehen zurück. Die Abhängigkeit Schottlands von England war somit besiegelt. Alexander II. versuchte zwar, mit seinen französischen Verbündenden 1216 in England einzudringen, er wurde aber besiegt und mußte Henry III. von England den Lehnseid schwören. Alexander III. besiegte 1263 den norwegischen König Hakon in der Schlacht bei Largs und gewann für Schottland die bis dahin norwegische Insel Man und die Hebriden. Er vermählte seine Tochter mit dem Sohn König Hakons, aus welcher Verbindung die schottische Thronerbin, Prinzessin Margarete von Norwegen, entstammte. Nach deren frühem Tod bewarben sich zwölf Adelige um die Krone. Edward I. von England erwählte 1292 John Baliol, einen Nachkommen von William the Lion und übertrug ihm die schottische Krone als Lehen. Daraufhin versuchte Baliol, wiederum mit Hilfe Frankreichs, seine Unabhängigkeit zu erringen. Er wurde aber von Edward I. gefangengenommen, alle Urkunden, die Schottlands Selbständigkeit bezeugen, wurden vernichtet, und Schottland fortan von englischen Statthaltern regiert.
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