|
Sir Christopher Wren wurde am 20. Oktober 1632 in East-Knoyle / Wiltshire
geboren und verstarb am 25. Februar 1723 in Hampton Court, war ein britischer
Architekt und Astronom. Christopher Wren erbaute unter anderem das prächtige Sheldontheater
in Oxford und das Pembroke College in Cambridge. 1665 ging er nach Frankreich,
um die unter Ludwig XIV. errichteten Bauwerke zu studieren, wodurch
er zu einem strengen Klassizismus geführt wurde. Nach dem "Great
Fire" (Großen Brand) von London im Jahr 1666, wurde er zum
Baumeister der Stadt und 1668 zum königlichen Generalarchitekten
von England ernannt. In dieser Funktion hat er über 60 Kirchen
und öffentliche Gebäude, darunter auch den neuen Teil des
Palastes von Hampton Court, den Palast in Winchester, den Kensington
Palace, die Bibliothek des Trinity College in Cambridge gebaut. Christopher Wren ist eine der bedeutensden Erscheinungen in der englischen Architektur. Wie viele englische Baumeister der Zeit war er Autodidakt. Er war einer der ersten Architekten, die bewusst in unterschiedlichen Stilen bauten. Zwar bevorzugte er für viele Bauwerke einen nüchternen Klassizismus, doch finden sich auch andere Stilelemente bei ihm, sei es dem italienischen Barock, sei es der Gotik entlehnt. Dieser Hang zum Eklektizismus blieb in der Folgezeit in der englischen Architektur bestehen. |
|
| Inhaltsverzeichnis |