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John Smith wurde am 09. Januar 1580 in Willoughby (Lincolnshire)
geboren. Er diente als junger Mann als Soldat im niederländischen Unabhängigkeitskrieg. Er kämpfte auch in Ungarn, wo er in Gefangenschaft kam und als Sklave nach Rußland verkauft wurde. Nachdem ihm von dort die Flucht gelang, diente er dann mehrere Jahre lang verschiedenen Herren in Europa und Afrika. Smith kehrte 1604/05 nach England zurück und heuerte bei der London-Kompanie an, wo er als Gruppenvorsteher an der Virginia-Expedition am 19. Dezember 1606 nach Nordamerika teilnahm. John Smith und andere Kolonisten gründeten am 13. Mai 1607 Jamestown. Als Algonkin-Indianerstämme immer wieder Jamestown angriffen, übernahm Smith die Führung der Kolonie und leitete die Vergeltungsmaßnahmen. Bei einem erneuten Überfall im |
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| Dezember 1607 wurde er gefangengenommen. Die
Indianer sahen in ihm den Häuptling der Kolonie und ließen
ihn aus diesem Grund wieder frei. Smith kam später in Kontakt mit
dem Powhatan-Häuptling und seiner Tochter Pocahanta. Pocahonta wird
von Kapitän John Smith geheiratet und reist mit ihm nach England.
Sie diente der Kolonie und den Indianern als Vermittlerin und konnte auf
diese Weise wichtige Informationen über die Kolonie an ihren Vater
weitergeben. Smith kehrt 1609, aufgrund schwerer Verbrennungen nach England
zurück. Er arbeitet aber weiter in der Virginia-Kompanie mit und
will den Kolonialgedanken populär machen. Er wird sesshaft in England und fängt an Bücher über die Geschichte von Virginia zu schreiben. Am 21. Juni 1631 starb John Smith in London. |
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