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Raleigh ist um 1554 in Hayes Barton (Devonshire)
geboren. Bis zum Jahre 1592 war er der Günstling von Königin Elizabeth I., von ihr wurde er 1584 geadelt. Daraufhin gründete er in Nordamerika die erste englische Kolonie, welche er zu Ehren der unverheirateten Herrscherin Virginia ihren Namen gab. Diese erste Ansiedlung war aber zum Scheitern verurteilt. Auf der Suche nach Gold und dem sagenumwobenen El Dorado verschlug es Raleigh nach Südamerika, aber auch diese Entdeckungsfahrten brachten nicht den erwünschten Erfolg. 1596 beteiligte er sich an der Eroberung von Cadiz in Spanien und wurde wegen angeblicher Verwicklung in eine Verschwörung gegen den katholischen König Jacob I. zum Tode verurteilt. |
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| Bis 1616 blieb Raleigh in Haft, wo er bedeutende
historische und literarische Werke verfaßte. Als Raleigh dem König, der immer auf Geldmittel angewiesen war, das Gold von El Dorado versprach, ließ man ihn frei. Seine neue Expedition brachte den Seefahrer nach Guayana, wo er aber auch keine Goldmine oder ähnlichen Reichtum fand. Als es in Guayana zwischen den Spaniern und Raleigh zu Spannungen kam kehrte Raleigh anschließend wieder nach Spanien zurück. König Jacob I. ließ das einstige Todesurteil am 29. Oktober 1618 vollstrecken. |
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